Wie fit muss eigentlich ein echter Pokémon-Trainer sein?
Ständig unterwegs, spannende Kämpfe, neue Abenteuer – dafür braucht es Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit. Auch zuhause lässt sich ein kleines Bewegungsspiel ganz einfach in den Alltag einbauen, bei dem Kinder sich austoben und gleichzeitig in ihre Lieblingswelt eintauchen können.
Dieses Pokémon-Workout verbindet Bewegung mit Fantasie. Jede Übung steht für ein bekanntes Pokémon und seine besondere Stärke. So wird aus ein paar Minuten Bewegung schnell ein kleines Abenteuer im Wohnzimmer – perfekt für bewegungsfreudige Kinder.
Gerade solche spielerischen Bewegungsangebote sind für Kinder besonders wertvoll. Sie fördern Koordination, Körpergefühl und Bewegungsfreude – ganz ohne Leistungsdruck. Wenn Bewegung mit einer Geschichte oder Lieblingsfiguren verbunden wird, sind viele Kinder automatisch motivierter und machen begeistert mit.
Dauer: etwa 15–20 Minuten
Benötigt wird: etwas Platz und bequeme Kleidung
Pikachu-Blitzstart
Übung: Blitz-Sprünge
30 Sekunden kleine, schnelle Sprünge auf der Stelle.
Kurze Pause, dann noch einmal wiederholen.
Dabei wird Energie gesammelt – genau wie Pikachu vor seiner Donnerattacke.
Glurak-Flügelkraft
Übung: Armkreisen
20 Sekunden große Kreise vorwärts,
20 Sekunden rückwärts.
Für extra Feuerkraft können die Knie dabei leicht gebeugt werden.
Schiggy-Wasserpower
Übung: Statische Kniebeuge
Die Kniebeuge statisch halten und dabei zusätzlich fliegenden Bällen ausweichen.
Stabil stehen bleiben – als würde gerade einer Wasserattacke ausgewichen werden.
Bisasam-Ranken-Training
Übung: Unterarmstütz
20–40 Sekunden halten.
Der Körper bleibt dabei stabil und stark – wie Bisasams kräftige Ranken.
Mauzi-Sprunggeschick
Übung: Seitliche Sprünge
30 Sekunden von links nach rechts hüpfen (gerne über Hütchen oder eine Linie bzw. Schnur).
Blitzschnell hin und her – genau wie ein geschicktes Mauzi.
Relaxo-Kraftprobe
Übung: Brücke
Auf den Rücken legen, Füße aufstellen und die Hüfte nach oben drücken.
20 Sekunden halten.
So stark, dass selbst Relaxo beeindruckt wäre.
Das nächste Trainer-Level
Wenn alle Übungen geschafft sind, ist das nächste Trainer-Level erreicht. Viel wichtiger ist aber der Spaß an der Bewegung. Das kleine Pokémon-Workout bringt Abwechslung in den Alltag und lässt sich jederzeit wiederholen oder mit neuen Übungen ergänzen – ganz nach Lust und Laune.
Den Kindern kann außerdem mitgegeben werden: immer auf den eigenen Körper hören, zwischendurch etwas trinken und am Ende ein paar tiefe Atemzüge zur Entspannung machen.
Das Prinzip lässt sich übrigens leicht auf andere Lieblingswelten übertragen. Statt Pokémon können Kinder beispielsweise auch Übungen zu Themen wie Paw Patrol, Superhelden oder Dinosauriern erfinden. Aus Sprüngen werden dann vielleicht „Rettungssprünge“, aus dem Unterarmstütz eine „Superhelden-Powerpose“. So bleibt Bewegung abwechslungsreich – und der Spaß garantiert erhalten.
Viel Spaß beim Ausprobieren.
Eure Alex